Staffelstabübergabe bei der Bewegungskampagne

Fünf Jahre nach dem Start der Kampagne "Ich bewege mich - mir geht es gut!" ist die Projektförderung vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz an das GKV-Bündnis für Gesundheit übergegangen.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die finanzielle Förderung

Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V., die die Bewegungskampagne seit 2015 im Auftrag des Ministeriums durchführt, hat damit einen neuen Partner für den Aufbau von Bewegungsangeboten für altere Menschen. 

Das GKV-Bündnis für Gesundheit ist die gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen zur Weiterentwicklung und Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention in Lebens-welten. Sozial- und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Jörn Simon als Ver-treter des GKV-Bündnisses nutzten eine Schulung für Bewegungsbegleiterinnen und -begleiter in Mainz zur symbolischen Staffelstabübergabe – und ließen sich bei einer anschließenden Übung von der Bewegungsfreude der Schulungsteilnehmenden anstecken.
„Wir haben diese Kampagne 2015 angestoßen, weil wir davon überzeugt sind, dass die Kombi-nation aus Bewegung und die Förderung von Sozialkontakten gerade im Alter eine große Rolle zum Erhalt der Gesundheit spielt“, erklärte Bätzing-Lichtenthäler. „Die vielen Menschen, die sich in der Kampagne ehrenamtlich als Bewegungsbegleiterinnen und -begleiter engagieren sowie die positive Resonanz auf die zahlreichen Angebote im ganzen Land zeigen, dass wir den richti-gen Weg eingeschlagen haben. Nun freue ich mich, dass das GKV-Bündnis für Gesundheit in die Projektförderung eintritt und damit ein Anliegen des Präventionsgesetzes umsetzt“, so die Ministerin weiter.

Mehr Gesundheit durch Bewegung und soziale Kontakte

Die Kampagne hat das Ziel, mehr körperliche Aktivität in den Alltag älterer Menschen zu bringen und die Freude an der Bewegung zu fördern. Dafür wird der öffentliche Raum zur Freiluftturn-halle: Grünflächen, Parks und Plätze werden genutzt, um Seniorinnen und Senioren unkompli-zierte Bewegungsaktivitäten anzubieten. Darüber hinaus sollen ein eigenbestimmtes Leben und soziale Kontakte im Alter gestärkt werden. Doch auch jüngere Menschen können bei den Bewe-gungstreffen mitmachen. Ob jung und fit oder alt und in der Bewegung eingeschränkt, ob mit Rollator oder mit einer Demenzerkrankung – wer etwas für seine Gesundheit tun will, ist willkommen.

Präventionsangebote stärken

„In dem Projekt sehen wir einen wichtigen Baustein für die systematische Weiterentwicklung und Stärkung der kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung für ältere Menschen“, begründet Jörn Simon, Vorsitzender des Landesausschusses der Ersatzkassen in Rheinland-Pfalz beim Verband der Ersatzkassen e. V. und Leiter der Landesvertretung der Techniker Krankenkasse Rheinland-Pfalz, die Unterstützung durch das GKV-Bündnis für die nächsten vier Jahre. Die Bewegungskampagne wurde gemeinsam mit den drei großen rheinland-pfälzischen Turnerbünden, allen voran dem Rheinhessischen Turnerbund (RhTb), sowie unter Beteiligung des Landessportbundes in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz aufgebaut und etabliert. Der RhTb war von Anfang an dabei und konzipierte die Schulungen, mit denen die Ehrenamtlichen auf ihre Aufgabe vorbereitet werden.
„Dank der Förderung durch das Gesundheitsministerium konnten in den letzten Jahren rund 300 Ehrenamtliche zu Bewegungsbegleiterinnen und -begleitern ausgebildet werden. Die meisten sind nach wie vor aktiv und setzen die Ziele der Kampagne mit insgesamt 100 sehr verschiedenen regionalen Bewegungsangeboten um“, fasst Dr. Matthias Krell, Geschäftsführer der LZG, die Projektergebnisse zusammen. „Wir freuen uns, mit dem GKV-Bündnis für Gesundheit einen neuen starken Partner zu haben, mit dem wir die Bewegungskampagne weiterentwickeln können.“
Detaillierte Informationen und Termine für die Schulungen als Bewegungsbegleiterin oder -begleiter sowie eine Übersicht über aktuelle Bewegungsangebote finden Interessierte unter
www.diebewegung.de.


Ansprechpartnerin in der LZG:
Annika Kersting, Telefon 06131 2069-67, E-Mail akersting(at)lzg-rlp.de


V.i.S.d.P. Dr. Matthias Krell, Geschäftsführer